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| Price: | € 1399.00 |
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Detailed Description
Das Dragunow-Scharfschützengewehr (Snaiperskaja wintowka Dragunowa, SWD für Scharfschützen-Gewehr Dragunow) ist ein von Jewgeni Fjodorowitsch Dragunow auf der Basis des Verschlussmechanismus des von Michail Timofejewitsch Kalaschnikow stammenden Sturmgewehrs AK-47 entwickeltes, halbautomatisches Gewehr im Kaliber 7,62 x 54 mm R neuerdings auch im NATO-Kaliber .308Winchester (zivile Version für Sportschützen z. B. BdMP).
Die Waffe wurde 1963 in der Sowjetarmee eingeführt. Außerdem wurde das Gewehr in sämtlichen Staaten der Warschauer Vertragsstaaten, China und diversen Entwicklungsländern eingesetzt. Modernisierte Versionen sind bis heute in Produktion und Einsatz.
Das SWD wurde bzw. wird unter anderem in Rumänien, Polen, Bulgarien, Ungarn und China in Lizenz produziert. In Jugoslawien wurde unter Einfluss des SWD das Scharfschützengewehr Zastava M76 im ehemaligen deutschen Standardkaliber 7,92 x 57 mm entwickelt und produziert. Die Präzision des Dragunow-Gewehrs gilt als durchschnittlich, aber die Waffe selbst als überaus robust, da es nicht als Scharfschützengewehr im Sinne westlicher Militärdoktrin entwickelt wurde, denn der Dragunow-Schütze ist ein Bestandteil einer militärischen Gruppe und kein Einzelkämpfer. Seine Funktion ist die Erhöhung des Kampfbereiches der Gruppe von 400 m (effektive Kampfentfernung der AK-47-Schützen) auf mindestens 600 m, und somit Fernzielbekämpfung mit präzisen schnell aufeinander folgenden Schüssen, vergleichbar mit dem Designated Marksman Rifle der US Army.
Die Funktionsweise der Dragunow basiert auf dem AK-47. Einzig die Verschlussteile sind nicht miteinander austauschbar.
Die Dragunow verfügt über einen Gasdruckregler, welche Ladehemmungen vermeidet, indem man in
- Stufe I - für saubere Läufe - geringen Druck und auf
- Stufe II - für den Fall, dass die Waffe durch längeren Schusswaffengebrauch verdreckt ist - einen hohen Druck
einstellt.
Während des Afghanistankrieges empfanden Dragunow-Schützen ihr Gewehr als zu sperrig, um es effektiv aus dem Schützenpanzer einzusetzen. Daraufhin forderten die Soldaten eine einklappbare Schulterstütze, um dieses Problem zu lösen. Der Konstrukteur befürchtete jedoch, dass die Präzision des Gewehres dadurch verringert würde. Darum schlug er die Kürzung des Laufes vor.
Beide Vorschläge wurden angenommen, sodass die Dragunow mit verkürztem Lauf und klappbarer Schulterstütze produziert wurde und sich so die Gesamtlänge des Gewehres auf nur 875 mm verkürzte. Ihr neues Einsatzgebiet war bei der Fallschirmjägertruppe und der motorisierten Infanterie.
1994 wurde die endgültige Version der Dragunow vorgestellt (Modell SWDS). Dieses Modell stimmte nur noch mit ca. 70 % der Ursprungs-Dragunow überein. Es wurde jedoch nicht mehr produziert.
Des Weiteren haben andere Nationen Modifikationen an der Dragunow vorgenommen, z. B. Änderung des Kalibers, sowie neueinsetzbare Wärmesicht-Zielfernrohre.
Für sportliche Zwecke werden mittlerweile verschiedene Versionen der Waffe in bei westlichen Schützen - die diese Waffe nach Vorlage entsprechender waffenrechtlicher Erlaubnisse erwerben dürfen - gängigen Kalibern gefertigt. Insbesondere die von der ursprünglichen Herstellerfirma Izhmash unter dem Markennamen Molot vermarkteten Gewehre weisen bei guter Qualität ein moderates Preisniveau auf. Die Entwicklung hin zur Sportwaffe für den zivilen Sektor hat ebenfalls ein rumänisches Unternehmen aufgegriffen, das seine Gewehre unter dem Namen Cugir vermarktet.


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